Oktober 2009
In dieser Form einzigartig: Die RWE-Algen-Anlage
Vorweg-Geher-Gesucht: CO2 zum Fressen gern
Mehr über die vielleicht bedeutenste Grünanlage der Republik: http://www.rwe.com/web/cms/de/318270/vorweg-geher-gesucht/projekte/co2-zum-fressen-gern/
September 2009
Aufbau und Test der neuen H-Reaktoren von NOVAgreen.
H-Reaktoren (horizontal) bestehen aus liegenden Folienschläuchen mit einem Durchmesser von 1,40 m (siehe Bild). Die H-Reaktoren können begehbar bis 7 m Breite erweitert werden.
Bei größeren Algenproduktionsanlagen empfiehlt die NOVAgreen die Kombination von V- und H-Systemen wobei ca. 10-20 % für die Elitekulturen mit V-Systemen ausgerüstet werden.
August 2009
Einrichtung der NOVAgreen-Pilotanlage an neben einem Biogas-Fermenter.
Anschluss an den Fermenter zur Biogasreinigung.
Juni 2009
Pressemitteilung:
Vechta, Papenburg Juni 2009
Gemeinsam gegen die globale Erwärmung - Algen reinigen Biogas
Novagreen GmbH, Vechta und Papenburger Gartenbauzentrale (GBZ) arbeiten Hand in Hand
Mikroalgen retten unser Klima indem sie das schädliche CO2 aus der Atmosphäre filtern und wiederum zu neuer Biomasse konvertieren. Diese Biomasse wird als Rohstoff für neue Biotreibstoffe genutzt und dient als Ausgangsstoff für viele Nahrungsmittel und hochwertige Futtermittel.
Die Algenbioreaktoren Novagreen GmbH aus Vechta basieren auf Verfahren, die im Gartenbau eingesetzt werden. Sie werden schon an prominenter Stelle, z.B. beim Vorzeigeprojekt der RWE beim Braunkohlekraftwerk in Niederaußem bei Köln, sowie z.B. an der Jacobs University, Bremen erfolgreich eingesetzt. Mikroalgen benötigen, wie alle Pflanzen, vor allem gute Lichtverhältnisse für ein optimales Wachstum. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Errichtung der ersten Algenanlagen entschieden sich beide Firmen eine strategische Zusammenarbeit für die Errichtung und Vermarktung der Algenanlagen einzugehen. GBZ liefert jeweils die Gewächshäuser, Novagreen die Algenreaktoren.
Ein Schwerpunkt dieser Allianz ist die Errichtung der Algenanlagen zur Optimierung von Biogasanlagen. Die Mikroalgen nutzen in idealer Weise Wärme, CO2 und Nährstoffe der Biogasanlagen und wandeln sie in hochwertige Produkte um. Mit der Vertragsunterzeichnung verständigten sich beide Parteien gleichzeitig auf die Errichtung einer Demonstrationsanlage an einer Biogasanlage in Cloppenburg.
„Der Kreis Cloppenburg ist mit seiner hohen Anlagendichte der ideale Standort, um Interessierten das Potential von dezentralen Algenanlagen näher zu bringen“, so Geschäftsführer Rudolf Cordes. „Nachdem die Produktion von Mikroalgen offiziell zur Landwirtschaft gehört, mit allen damit verbundenen Privilegien, ist es an der Zeit eine großflächige Vermarktung zusammen mit der GBZ anzugehen.“ GBZ-Geschäftsführer Karl Voges ergänzt: “ Die Produktion von Mikroalgen wird boomen, der gemeinsame Ansatz erweitert die Nachfrage für unsere Gewächshäuser auf die Betreiber von Biogasanlagen und NawaRo-Kraftwerken.“
Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Theodor Fahrendorf
Tel.: 04471 1843130
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Die Verknüpfung einzelner Komponenten zu einem Gesamtkonzept, das Nährstoffproblematik, Energieproduktion, sowie Futtermittelproduktion beinhaltet, ist der Hauptbestandteil dieses Konzeptes. Diese Kombination ist in ihrer Zusammenstellung einzigartig.
Mit diesem Konzept werden folgende Aspekte hauptsächlich berücksichtigt:
1. Ausnutzung der gesamten Energie vom Acker aus der Biomasse und Erhöhung der Stromproduktion um ca. 30 %2. Sicherung des KWK- Bonus´ durch Trocknung von Festphase des Gärsubstrates
3. Sicherung des Innovations-Bonus´ durch integrative Erzeugung von Synthesegas
4. Offenes System für zusätzlichen NawaRo/ Nicht- NawaRo Input (z.B. Holz, Tierexkremente)
5. Kompensationsmöglichkeit durch Synthesegas bei nicht
100 %- Auslastung der Biogasanlage6. Schlecht geführte Biogasanlagen erzielen trotzdem Gewinn
7. Erforderlicher Flächennachweis für die Entsorgung des Restsubstrates wird reduziert
8. Eigene Herstellung hochwertiger Futtermittel für die Tierproduktion
9. CO2-Entzug aus dem Biogas, durch Mikroalgen
Errichtung eines Gewächshauskomplexes mit angeschlossenen Laborräumen zur Produktion von Mikroalgen-Elitekulturen:
In diesem Projekt sollen Starterkulturen für Mikroalgen gezüchtet werden, die:
- extrem viel CO2 zu Biomasse verwerten (z. B. aus Rauchgasen von Kraftwerken)
- Biogasverträglich sind (Schwefelwasserstoff)
- gut auf der Dünnphase des vergorenen Gärsubstrates wachsen
- einen hohen Nährwert für Nutztiere haben (Eiweiße, Proteine, Lipide (Omega-3))Gewächshausflächen und Labore können teilvermietet werden.
Auftragsforschung und Auftragsproduktionen werden angeboten.________________________________________________________
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